feroalloy-sampling-installation

Ferrolegierungsbrecher für die Probenvorbereitung

Effizientere Materialnutzung


Mit diesem System muss weniger Material zur externen Analyse versandt werden. Dies führt zu erheblichen Einsparungen bei den Materialkosten.

Das System vereinfacht den Aufbereitungsprozess derart, dass die Anzahl der Proben erhöht werden kann, was zu einer Qualitätsverbesserung des Produktionsprozesses führt.

Falsch entnommene oder unsachgemäß aufbereitete Proben führen zu fehlerhaften Analysen, was dazu führt, dass Waren fälschlicherweise freigegeben (falsch positiv) oder zurückgewiesen (falsch negativ) werden.

Die Auslagerung dieses Prozesses verursacht hohe Kosten – man denke nur an die Produktmengen, die dabei verloren gehen.

Funktionsweise

Zur Bestimmung der Eigenschaften der Ferrolegierungen werden Legierungsstücke (60–70 mm) entnommen und anschließend zerkleinert. Das Stahlunternehmen zerkleinerte die 25 kg Material bisher mit einem Backenbrecher (Zerkleinerung auf 10 mm).

Nach der Vorzerkleinerung musste der Bediener das Material unterhalb der Maschine entnehmen und in einen Walzenbrecher einfüllen. Dort wurde das Produkt weiter auf eine Korngröße von 2 mm zerkleinert. Die Probe wurde anschließend zur Analyse an ein externes Labor geschickt.

Diese Anlage hat den Zerkleinerungsprozess für dieses Stahlunternehmen auf einen einfachen Knopfdruck vereinfacht. Da der Bediener nun keine schweren Materialien mehr heben oder mehrere Arbeitsschritte ausführen muss, ist der Prozess effizienter, was zu einer höheren Probenanzahl und einer insgesamt besseren Qualität führt.

So funktioniert es

Der Bediener füllt 25 Kilogramm Material in den Einlauftrichter und startet den Prozess am zentralen Schaltschrank. Ein Vibrationsförderer unterhalb des Einlauftrichters beschickt den Becherelevator gleichmäßig. Der Becherelevator befördert das Material nach oben und speist es in den Backenbrecher (Typ LMFC250) ein, der das Material auf 2 mm zerkleinert.

Das zerkleinerte Material gelangt über eine flexible Verbindung zu einem rotierenden Probenteiler, der die Probe in zehn gleiche Teile zu je 2,5 Kilogramm (Teilproben) aufteilt. Die Legierungen weisen eine Dichte zwischen 3 und 8 kg/Liter auf, was einem Teilprobenvolumen von 500 bis 800 ml entspricht.

Diese Probe wird in einer Ringmühle (Typ LM2000) pulverisiert, um die gewünschte Endfeinheit von 125 Mikrometern zu erreichen. Das externe Labor benötigt 12 bis 15 Gramm dieses Produkts, um daraus eine Tablette herzustellen, die mit einem RFA-Gerät (Röntgenfluoreszenz) analysiert werden kann.

Anwendungsbeispiele: Chrom, Nickel, Titan und Molybdän, Eisen sowie viele weitere Werkstoffe.