Während dieses Prozesses erreicht der Ofen Temperaturen von über 1.000 Grad Celsius. Die Strahlung bei hohen Temperaturen und die Verflüchtigung schädlicher Gase stellen eine extreme Gefahr für die Gesundheit des Bedienpersonals dar. Wir bieten ein umfassendes Sortiment an Werkzeugen für die Feuerprobe an, mit denen sich der manuelle Arbeitsaufwand reduzieren, die Arbeitseffizienz und Sicherheit verbessern sowie die Einwirkung von Hochtemperaturstrahlung vermeiden lässt. Alle Werkzeuge für die Feuerprobe können auf die spezifischen Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten werden. Wir bieten ein umfassendes Sortiment an Werkzeugen für die Feuerprobe an, mit denen sich der manuelle Arbeitsaufwand reduzieren, die Arbeitseffizienz und Sicherheit verbessern sowie die Einwirkung von Hochtemperaturstrahlung vermeiden lässt.
Merkmale und Vorteile
- Einfach zu warten und zu bedienen
- Ofen kompatibel mit dem „Multi-Pour“-Be- und Entladesystem
- Ofentürverkleidung für einfachen Zugang zum Transformator.
- Das Ofengehäuse besteht aus strapazierfähigem, 2 mm starkem, lasergeschnittenem Blech und ist mit hochwertigen feuerfesten Steinen sowie einer Isolierung ausgekleidet
- Der Ofen ist auf einer Konsole montiert, die aus 2 mm starkem, lasergeschnittenem Blech in blauer Emaille gefertigt ist
Technische Daten
| Anwendungsbereiche | Bergbau, Metallurgie und Veredelungsindustrie zur genauen Bestimmung des Edelmetallgehalts |
| Anwendungen | Trennung verschiedener Materialien, insbesondere von Mineralien, durch Rühren einer pulverförmigen Mischung aus Feststoffen in Flüssigkeiten |
| Temperaturregelung | Elektronische, automatische Regelung bis maximal 1150 °C/1200 °C |
| Modelle | LM-25PFF, Schmelzofen mit 25 Tiegeln; LM-25PFF, Schmelzofen mit 50 Tiegeln; LM-50PCF, Kuppelationsofen mit 25 Tiegeln; LM-100PCF, Kuppelationsofen mit 50 Tiegeln |
| Transformator | Schmelzofen LM-20PF: 3-phasig, 15 VA, mit mehreren Abgriffen Schmelzofen LM-25PF: 3-phasig, 24 VA, mit mehreren Abgriffen |
| Heizelement | Schmelzofen LM-20PF/LM-25PF: 12 Stück, Silizium |
| Anzahl und Größe der Tiegel | Schmelzofen LM-20PF: 20 × 50/65 g – 30 × 30/40/55 g Schmelzofen LM-25PF: 25 × 50/65 g – 30 × 30/40/55 g |
| Verfügbare Hilfswerkzeuge | Tiegelwagen, Gießform, Gießwagen mit Form, Arbeitsstation, Schlackeplatte, Ausklopfbank, Tiegelwagen |
| Verfügbare Arbeitswerkzeuge | Mehrfach-Gießzange, Ofen-Schaufel, Ofen-Bürste, Ofen-Rechen |
| Verfügbare Lagerungswerkzeuge | Tiegelbank, Tiegelkühlung, Kupel-Kühlgestell, Werkzeuggestell |
| Elektrische Anforderungen | 0,55 kW |
| Stromanschluss | 3-phasig |
| Arbeitsbereich | Schmelzofen LM-20PF: 560 × 480 × 190 Schmelzofen LM-25PF: 560 × 590 × 195 LM-50PF: 450 × 250 × 145 LM-100PF: 560 × 480 × 190 |
| Abmessungen (Länge × Breite × Höhe) | Schmelzofen LM-20PF: 1210 × 870 × 1760 Schmelzofen LM-25PF: 1420 × 1120 × 1930 Kupellationsofen LM-50PF: 1100 × 1100 × 1700 Kupellationsofen LM-100PF: 1210 × 970 × 1760 |
Funktionsprinzip
Die Feuerprobe ist ein hochpräzises und traditionelles Verfahren zur Bestimmung des Gehalts an Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin in Erzproben. Diese Methode, deren Ursprünge Jahrtausende zurückreichen, gilt als die genaueste zur Quantifizierung dieser Metalle. Der Prozess umfasst mehrere wichtige Schritte sowie den Einsatz verschiedener Spezialwerkzeuge und -materialien:
Es wird eine repräsentative Probe des Materials entnommen und zu einem feinen Pulver zermahlen.
Die pulverförmige Probe wird mit Flussmitteln (in der Regel eine Mischung aus Bleioxid, Borax, Soda und Siliziumdioxid) und einem Reduktionsmittel vermischt.
Diese Mischung wird in einen Tiegel gegeben und in einem Ofen auf Temperaturen von typischerweise zwischen 1.000 °C und 1.200 °C (1.832 °F bis 2.192 °F) erhitzt.
Durch die hohe Temperatur wird das Bleioxid zu metallischem Blei reduziert, das die Edelmetalle aus der Probe bindet.
Das Blei und die Edelmetalle bilden am Boden des Tiegels einen Bleiknopf, während die übrigen Materialien eine Schlacke bilden, die obenauf schwimmt.
Der Bleiknopf wird von der Schlacke getrennt.
Der Bleiknopf wird in einen Kupel (einen porösen Behälter) gegeben und in einem Kupellationsofen erhitzt.
Das Blei oxidiert und wird vom Kupel absorbiert, wobei eine Perle aus Edelmetall zurückbleibt.
Die Edelmetallperle wird gewogen, um den Gehalt an Gold, Silber oder anderen Edelmetallen zu bestimmen.
Für eine genauere Analyse können weitere Verfahren wie die gravimetrische Analyse oder die Spektrometrie zum Einsatz kommen.
Ausrüstung für die Feuerprobe
Tiegel:
Behälter aus hitzebeständigen Materialien, die dazu dienen, die Probe und die Flussmittelmischung während des Schmelzvorgangs aufzunehmen.
Öfen:
Für den Schmelz- und den Kupellationsschritt werden Hochtemperaturöfen verwendet.
Flussmittel:
Chemische Substanzen (Bleioxid, Borax, Soda, Siliziumdioxid), die das Schmelzen der Probe und die Gewinnung der Edelmetalle unterstützen.
Kupellen:
Poröse Behälter, häufig aus Knochenasche oder Magnesiumoxid, die zur Absorption von Blei während der Kupellation dienen.
Waagen:
Hochpräzise Analysenwaagen zum Wiegen der Edelmetallperle.
Zangen und Sicherheitsausrüstung:
Werkzeuge zum Umgang mit heißen Tiegeln und Kupellen sowie Schutzausrüstung für das Bedienpersonal (Handschuhe, Schutzbrille, Laborkittel).
Gussformen:
Dienen zum Gießen und Abkühlen geschmolzener Materialien während des Schmelzprozesses.
Ausrüstung für das Analyselabor:
Zusätzliche Ausrüstung wie Öfen zum Trocknen von Proben, Siebe zum Zerkleinern von Proben sowie Aufbewahrungsbehälter für Reagenzien und Proben.
Die Feuerprobe ist ein komplexer Prozess, dessen präzise Durchführung qualifizierte Techniker erfordert; aufgrund ihrer Zuverlässigkeit und Präzision gilt sie jedoch nach wie vor als Goldstandard in der Branche für die Edelmetallanalyse.
FAQ zur Feuerprobe (Häufig gestellte Fragen)
Anwendungsbereiche
Die Feuerprobe ist eine der genauesten Methoden zur Bestimmung des Gold- und Silbergehalts in Erzen und Konzentraten.
Sie wird zur Bewertung des Gold- und Silbergehalts in Rohstoffen und Abfällen während der Exploration und des Bergbaubetriebs eingesetzt.
- Er kann zur Untersuchung von Materialien auf Spurenmetalle eingesetzt werden, häufig in Boden- oder Wasserproben, als Teil von Umweltgutachten und Konformitätsprüfungen.
- Wird zur Quantifizierung des Edelmetallgehalts in Schrottmaterialien wie Schmuck, Elektronik oder Katalysatoren eingesetzt.
- In der Metallveredelung hilft die Feuerprobe bei der Bestimmung der Reinheit von Edelmetallen und ermöglicht es den Veredlern, die Qualität und Menge ihres Produkts vor den abschließenden Reinigungsverfahren zu bewerten.
- Er ist von entscheidender Bedeutung für die Herstellung zertifizierter Referenzmaterialien zur Kalibrierung anderer Analysemethoden oder zur Validierung von Analyseergebnissen bei branchenüblichen Prüfungen.
- Wird von Geologen zur Auswertung von Gesteinsproben eingesetzt, um das Potenzial für eine wirtschaftliche Metallgewinnung in Explorationsprojekten abzuschätzen.
- Kann zur Bestimmung des Metallgehalts in antiken Artefakten oder an archäologischen Fundstätten eingesetzt werden und bietet Einblicke in vergangene menschliche Aktivitäten.







