LMDM200 Scheibenmühle
Eine Scheibenmühle ist eine hocheffiziente und vielseitige Mahlmaschine, die für die Feinmahlung einer Vielzahl von Materialien – darunter Mineralien, Getreide und andere feste Stoffe – konzipiert ist. Dabei kommen präzisionsgefertigte, rotierende Scheiben zum Einsatz, um eine schnelle und gleichmäßige Zerkleinerung zu gewährleisten.
Die Scheibenmühle LMDM200 ist eine einfache, langlebige Maschine zum Feinmahlen von weichen bis harten Erzen, Legierungen, Gesteinen, Keramiken, Böden und ähnlichen Materialien.
Die Innenfläche der Mahlkammer ist glatt und leicht zu reinigen. Die Verarbeitungskapazität hängt von der Einstellung des Scheibenabstands, der Aufgabegröße und den Zerkleinerungseigenschaften des Materials ab. Die Mahlkammer besteht aus einer feststehenden und einer rotierenden Mahlscheibe
mit einem Durchmesser von 200 mm,
die sich um eine horizontale Achse drehen. Die Innenflächen der Mahlkammer sind glatt und lassen sich zwischen den Proben leicht erreichen und reinigen.
Die Maschine wird serienmäßig komplett geliefert mit:
- 1,5-kW-Motor (3-phasig)
- Eine feststehende Mahlscheibe
- Eine rotierende Mahlscheibe
- Stufenlose Einstellung des Scheibenabstands
- Probenauffangbehälter
Die Betriebsleistung der Scheibenmühle DM200 hängt von der Einstellung des Scheibenspaltes, der Aufgabegröße und den Zerkleinerungseigenschaften des zu verarbeitenden Materials ab. Die LAARMANN-Scheibenmühle DM200 ist optional auf einem speziell angefertigten Tisch montiert und mit einer Absaughaube für einen staubfreien Betrieb erhältlich.
- Vorzerkleinerung
- Pilotanlagen
- Einsatz in Probenahmestationen
Merkmale und Vorteile
- Schnell und einfach zu reinigen
- Kontaminationsfreies Mahlen
- Einfacher Austausch der Scheiben
- Stufenlose Spalteinstellung
- Chargen- und Dauerbetrieb
- Drehzahlregelung
- Nullpunktjustierung
Technische Daten
| Anwendungsbereiche | Trennung verschiedener Stoffe, insbesondere Mineralien, durch Rühren einer pulverförmigen Mischung aus Feststoffen in Flüssigkeiten |
| Anwendungsbereiche | Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Kunststoffindustrie, Recycling, Forschung und Entwicklung, Pharmazie |
| Funktionsprinzip | Druck und Reibung durch eine rotierende Scheibe und eine stationäre Scheibe |
| Eingabegröße | 20 mm |
| Endfeinheit | < 100 µm* |
| Durchsatz | 150 kg/h* |
| Drehzahleinstellung | 690 U/min (828 U/min bei 60 Hz) |
| Einstellmethode | Digitalanzeige mit Tasten |
| Scheibenmaterial | Zirkonoxid, Wolframkarbid, PU-beschichtet, Edelstahl, gehärteter Stahl, Abramax 500; weitere auf Anfrage |
| Auffangbehältergrößen | 3000 ml |
| Elektrische Anforderungen | 1,5 kW |
| Stromversorgung | 220 V ± 10 % – 50/60 Hz |
| Stromanschluss | 3-phasig |
| Standard | CE |
| Schutzart | IP40 |
| Gewicht | 130 kg |
| Abmessungen (Breite × Länge × Höhe) | 865 × 420 × 385 mm |
Funktionsprinzip der Scheibenmühle
Das Material wird über das Zuführsystem in die Scheibenmühle geleitet. Während das Material zwischen den beiden Mahlscheiben hindurchläuft, wird es starken Scher- und Zerkleinerungskräften ausgesetzt. Die rotierende Scheibe zermahlt das Material gegen die stationäre Scheibe und zerkleinert es so in kleinere Partikel.
Der Abstand zwischen den Scheiben bestimmt die Partikelgröße. Ein kleinerer Abstand führt zu feineren Partikeln, während ein größerer Abstand gröbere Partikel erzeugt. Das aufbereitete Material wird anschließend über das Austragsystem abgeführt.
Die Scheibenmühle ist eine vielseitige Zerkleinerungsanlage, die in einer Vielzahl industrieller Anwendungen zum Einsatz kommt, darunter in der Mineralaufbereitung, der Landwirtschaft, der Lebensmittelproduktion und der Abfallverwertung.
Die Maschine nutzt ein Paar horizontaler Mahlscheiben – eine feststehende und eine rotierende –, um Materialien zu zerkleinern, zu mahlen oder zu scheren. Scheibenmühlen sind bekannt für ihre Effizienz bei der Erzeugung feiner und gleichmäßiger Partikelgrößen.
Die Kernkomponenten einer Scheibenmühle sind die beiden Mahlscheiben: Eine ist feststehend, die andere dreht sich mit hoher Geschwindigkeit. Der Abstand zwischen diesen Scheiben lässt sich einstellen, um die Feinheit des Endprodukts zu steuern.
Die Maschine verfügt über einen Einfülltrichter, über den das Material zugeführt wird. Das Aufgabematerial wird zwischen die Mahlscheiben geleitet, wo es hohen Scher- und Druckkräften ausgesetzt ist.
Ein leistungsstarker Motor treibt die rotierende Scheibe an. Drehzahl und Leistung des Motors hängen von der jeweiligen Anwendung und dem zu verarbeitenden Material ab. Nach dem Mahlen wird das verarbeitete Material über einen Auslass ausgetragen.
Die Korngröße des Endprodukts lässt sich durch Einstellen des Abstands zwischen den Mahlscheiben oder durch den Einsatz von Sieben oder Klassierern steuern.
LMDM200 Scheibenmühle – FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Anwendungsbereiche
- Wird zum Mahlen von Getreide, Samen und landwirtschaftlichen Nebenprodukten zu Mehl, Futtermitteln oder anderen verarbeiteten Formen eingesetzt. Scheibenmühlen werden zudem zum Schälen und Verarbeiten von Getreidekulturen verwendet.
- In der Lebensmittelproduktion werden Scheibenmühlen zum Mahlen von Gewürzen, Kaffeebohnen, Nüssen und Trockenfrüchten eingesetzt. Die Fähigkeit, präzise Korngrößen zu erzielen, ist entscheidend für die Konsistenz von Geschmack und Textur in Lebensmitteln.
- Scheibenmühlen werden zum Zerkleinern von Mineralien und Erzen eingesetzt, um diese für die weitere Verarbeitung oder Analyse vorzubereiten. Sie sind besonders nützlich bei der Probenvorbereitung für Laboruntersuchungen.
- Sie können Kunststoffe, Gummi und andere Abfallstoffe zu feinen Partikeln für das Recycling verarbeiten. Die gleichmäßige Partikelgröße verbessert die Effizienz des Recyclingprozesses.
- Scheibenmühlen werden zum Mahlen von pharmazeutischen Wirkstoffen und chemischen Verbindungen eingesetzt. Die erzielte feine und gleichmäßige Partikelgröße trägt zur Verbesserung der Wirksamkeit und Stabilität pharmazeutischer Formulierungen bei.
- In der Forschung und Entwicklung werden Scheibenmühlen zur Untersuchung der mechanischen Eigenschaften verschiedener Materialien sowie zur Entwicklung neuer Produkte mit spezifischen Anforderungen an die Partikelgröße eingesetzt.
